Bekämpfung Ihrer Angst

Nicht bestimmte Situationen in denen Sie Angst oder gar Panik vor Hunden verspüren sind verantwortlich für Ihre starken Angstgefühle. Wäre es wirklich so, müßten alle Menschen in diesen Situationen gleichermassen Angst vor Hunden zeigen. Dies entspricht nicht der Realität, daher muss es eine andere Erklärung für Ihre Gefühle geben.

Menschen zeigen in gleichen Situationen unterschiedliche Gefühle, weil Ihre Bewertung der Lage eine andere ist. Menschen bewerten Situationen aufgrund Ihrer Erfahrungen, Gedanken und Vorstellungen, die sie im Laufe Ihres Lebens sammeln konnten. Somit wird klar, dass Menschen in gleichen Situationen unterschiedlich reagieren.

Haben wir einmal eine Situation als gefährlich eingestuft, wird diese Bewertung in der Regel nicht nochmals überprüft. Sie bleibt bestehen, bis wir sie durch eine andere ersetzen. So lange Ihre persönliche Bewertung lautet: "Hunde einer bestimmten Größe sind in speziellen Situationen gefährlich für mich.", läuft automatisch Ihr ganz persönliches Angstprogramm ab.

Die meisten Menschen haben keine ausgeprägte Angst vor Hunden, weil sie entweder keinerlei negative Erfahrungen, Gedanken oder Vorstellungen mit diesen Tieren in Verbindung bringen oder weil Sie die Wahrscheinlichkeit einer echten Gefahr in Verbindung mit Hunden als äußerst gering ansehen. Zugegeben man liest mehrmals jährlich etwas über Hundeangriffe in den Zeitungen oder hört Berichte in den Nachrichten über solche Vorfälle. In den Medien wird dieses Thema gerne genussvoll ausgeschlachtet und für kurze Zeit finden verstärkt Diskussionsrunden im Fernsehen statt. Setzt man jedoch die Zahl der durch Hunde Verletzte oder gar Getötete in Relation zu z.B. den Verkehrstoten oder den Unfällen im Haushalt, die jährlich nur in Deutschland geschehen, wird schnell klar, wie verschwindend gering die Wahrscheinlichkeit ist, selbst Opfer eines Hundeübergriffs zu werden.

Wollen Sie Ihre Hundephobie in den Griff bekommen, müssen Sie Ihre negativen Gedanken, Vorstellungen und auch Ihre Erfahrungen positivieren. Es geht für Sie kein Weg daran vorbei, sich den angstauslösenden Situationen zunächst in Ihrer Vorstellung und dann auch in der Realität zu stellen. In ganz kleinen Schritten müssen Sie gezielt Situationen aufsuchen, die Sie bis jetzt bewußt gemiedene haben. Leider gibt es keinen leichteren Weg. Denken Sie daran, wie viele Ängste sie bereits in Ihrer Kindheit überwunden haben. Heute ist für Sie die Angst vor Gespenstern oder dem Nikolaus kein Thema mehr. Als Kind sah das vielleicht ganz anders aus. Sie haben es in der Vergangenheit erfolgreich geschafft Ihre "kleinen" Ängsten zu bekämpfen, also wird es Ihnen auch zukünftig gelingen. Selbst wenn die Angst vor Hunden vielleicht eine größere ist.

Je nach Ausprägung Ihre Ängste ist die Zeitspanne unterschiedlich, bis sich erste Erfolge zeigen. Dazwischen wird es auch Rückschritte geben. Aber es lohnt sich für Sie durchzuhalten, denn zukünftig werden wieder Sie selbst die volle Kontrolle über Ihr Leben übernehmen.

 
Wenn Sie das tun,
was Sie immer getan haben,
werden Sie auch das bekommen,
was Sie immer bekommen haben.
 
Sprichwort  
 
 
 

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